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Besitzer(in): Jessica Janowitz

eingetragen am 13. September 2012



Hunderasse: Farbratte

Lebenszeitraum: ca. Anfang 2010 - 28.12.2011

Yoki, mein kleine Regentropfen.
Du warst immer mein kleiner wärmender Stern, in jeder noch so kalten und wolkigen Nacht.
Dein Gehen habe ich bis heute nicht verkraftet und das werde ich wohl auch nie.
Du hast mir so viel gegeben und ich bin dir für so viel so dankbar.
Knapp 2 Jahre hast du mich begleitet und diese 2 jahre waren eine traumhafte Zeit, an die ich mich jeden Tag mit einem Lächeln erinnere.
Wenn ich morgens aufgewacht bin hast du schon am Gitter gehangen und darauf gewartet, dass ich dich herausnehme und wie jeden Morgen mit dir kuschel, bevor ich in die Schule musste.
Wenn ich wieder zuhause war hast du bereits auf mich gewartet und wusstest immer ganz genau, wann ich wieder da bin um mich um dich zu kümmern. Nach Skullys Tod warst du lange allein und ich habe dich überall mit hingenommen. Du wurdest von allen geliebt und hattest überall deinen Spaß.
Nichts konnte dich aus der Ruhe bringen. Laute Autos, kreischende Kinder, gröhlende Jugendliche oder plötzliches Knallen von Feuerwerkskörpern. Nein, du warst immer die Ruhe selbst, weil du dich in meiner Kapuze so sicher und wohlgefühlt hast. Sie war dein zweites Zuhause und ich spüre noch heute, wie du dort drinsitzt und dich einmurmelst.
Mitte November 2011 kam die schreckliche Entdeckung: Ein Tumor.
Ich bin sofort mit dir zum Tierarzt gegangen, wo du direkt operiert wurdest.
Die OP war teuer, aber das war mir egal. Für dich habe ich alles getan, was ich konnte und du weißt, dass ich noch mehr für dich getan hätte, wenn es nötig gewesen wäre.
Nach der OP warst du nie wieder dieselbe. Du warst ruhiger als vorher und hast viel mehr geschlafen. Beim morgendlichen Aufwachen hast du nicht auf mich gewartet, wenn ich nach der Schule nach Hause kam, warst du ebenfalls in deinem Häuschen und hast geschlafen oder gedöst.
Natürlich kam es mir komisch vor, aber mittlerweile warst du ca. 2 1/2 Jahre alt und somit nicht mehr die Jüngste.
6 Wochen später bekam ich den Schock meines Lebens. Schlecki, deine neue Freundin hing am Gitter und von dir vernahm ich kein Lebenszeichen. Sofort riss ich das Gitter auf und nahm dich aus dem Häuschen in meine Hände. Unbeweglich und teilnahmslos lagst du da. Die Augen fast geschlossen und dein Mäulchen etwas geöffnet. Ich weiß nicht, was mit dir passierte, aber seit dem Tag an habe ich mich 4 Tage lang um dich gekümmert. Sicher werden jetzt viele denken "Das ist doch Quälerei, das Tier leidet nur noch", aber ich habe gespürt, dass du noch nicht gehen wolltest. Ich wollte am selben Tag noch mit dir zum Tierarzt aber ich habe es einfach in mir gespürt, dass du das nicht wolltest. Ich sah es in deinen Augen. In deinen leuchtenden Augen. Du wolltest bei mir bleiben. Meine kleine Kämpferin. 4 Tage lang habe ich mich ununterbrochen um dich gekümmert, dich in ein wärmendes Halstuch eingewickelt und dich stündlich mit etwas Wasser versorgt. Fressen wolltest bzw. konntest du nicht mehr und dennoch wolltest du nicht fortgehen. In der ersten nacht habe ich dich neben mich gelegt und über dich gewacht. Jedes Mal hast du dich aufgerappelt und bist zu mir gekrochen, um bei mir zu sein. 3 Nächte lang lag ich mit dir im Arm im Bett und habe um dich geweint, weil ich wusste, dass du nicht mehr lange da sei wirst. Am 5. Tag war es soweit. Ich musste mit dir zum Arzt, weil es einfach nciht mehr ging. Du warst so schwach und hast angefangen Schmerzen zu haben. Das wollte ich nicht und mir war klar, dass du von deinem Leid erlöst werden musst. Da waren wir nun. Du bekamst die erste Spritze, damit du einschläfst. Minuten vergingen. Erst 10, dann 20 und du bist einfach nicht eingeschlafen. Du hast so sehr gekämpft, dass die Narkose einfach nicht gewirkt hat. Ich hatte dich im Arm als du von mir gegangen bist. Noch heute fühle ich diesen inneren Schmerz und diese Leere ohne dich.
Dein Begräbnis war eine Zeremonie, wie es die alten Wikinger früher mit ihren Kämpfern taten.
Ein brennendes Schiff, was langsam in die Ferne zieht. Es war eigentlich nicht so geplant, aber du hast es einfach verdient. So, wie du gekämpft hast, musste es einfach sein.
Meine Kleine Mondblume, du fehlst mir so. Und Schlecki vermisst dich ebenso, das weiß ich.
Wenn ich nachts in den Himmel schaue und die Sterne beobachte denke ich immer daran, wie wir beide nachts am Fluss saßen und dies gemeinsam getan haben, wenn wir nicht schlafen konnten. Wenn ich am Deich sitze und auf die Stelle blicke, wo ich dein Schiffchen losgelassen habe, sehe ich es immernoch genau vor mir, wie du nach und nach davonziehst.
Du wirst auf ewig in meinem Herzen sein. Jeden Augenblick bist du bei mir, das spüre ich, und dennoch bist du so weit weg. Wir werden uns wiedersehen, das verspreche ich dir.
Ich liebe dich von ganzem Herzen und werde immer bei dir sein, meine Kleine.
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